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Godzilla kommt ab 2018 auf deutsche Festplätze

Wir berichteten bereits Anfang des Jahres das Familie Zinnecker den Propeller „Turboforce“ des Schaustellers Schäfer aus Schwerte abgekauft hat und seither mit dem in Deutschland einzigen reisenden Propeller dieser Art reist. Eine Umgestaltung war im Gespräch und  angedacht und nun findet man in der neuesten Ausgabe der Kirmes und Park Revue eine Din A4 Werbeanzeige wie das Geschäft nächstes Jahr aussehen und heißen soll.

Godzilla wird der Turboforce umgetauft und bekommt von Kopf bis Fuß eine komplett neue und sehr ansprechende Gestaltung vom Atelier Eck, Viel Grün und Steinfarben treffen auf eine nicht übertriebene LED Beleuchtung wie man es sonst von Zinnecker’s Geschäften kennt und auch der Name kommt ganz ohne Exclusive oder XXL daher. Neben der kompletten Umgestaltung kommen auch lebensgroße Tierfiguren so wie Hängebrücken und sogar ein Wasserfall dazu. Welche Plätze man 2018 mit Godzilla anfahren wird ist noch geheim aber wir freuen uns schon jetzt darauf und hoffen das Geschäft auch in Bayern des öfteren antreffen zu können.

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Experience kommt zurück

Andreas Zinnecker hat ein weiteres Geschäft für diese Saison gekauft und wird damit demnächst in Deutschland auf Reise gehen. Bei dem neuen Geschäft handelt es sich im das Fahrgeschäft Experience mit dem der Schaustellerbetrieb Kaufman damals schon unterwegs war. Nachdem Verkauf 2009 an die Firma  v.d. Marel (Niederlande) kommt es nach einer längeren Reise endlich wieder auf die Festplätze zurück und wird in der nächsten Saison auch eine Umgestaltung erhalten.

 

 

Foto: Ride Index

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Schäfer, Zinnecker und der Turboforce

In einigen Kirmesforen war es bereits zu lesen doch viele dementierten das der Turboforce von Schäfer zu Zinnecker wechselt. Jetzt einige Wochen später  gibt es Gewissheit, der Turboforce der Schaustellerfamilie Schäfer aus Schwerte geht an den Bayrischen Schausteller Andreas Zinnecker der auch schon mit seiner Frau die XXL Schaukel „XXL Exclusive“ betreibt. Ob es Änderungen an der Anlage geben wird ist bis jetzt noch nicht klar, wer aber Zinnecker kennt  weiß das noch etwas passieren könnte. 

 

Update: Wir haben von Zinnecker direkt die Information erhalten das die Anlage in diesem Jahr unter einer Kooperation von Schäfer ubd Zinnecker läuft. Ab 2018 wird die Anlage komplett umgestaltet alleine unter A. Zinnecker auf reise gehen.

 

Fotos: Schäfer

Quelle: Andreas Zinnecker

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Freifalltürme in Deutschland

Nie war der Hype um Free Fall Tower in Deutschland und darüber hinaus so groß wie seit 2013, doch geht die Geschichte des ersten Free Fall Towers noch viel viel weiter zurück, genauer gesagt ins Jahr 1997 denn dort ging der erste Mobile Free Fall Tower von Michael Goetzke auf Reisen. Bei diesem Turm handelte es sich um den Huss Shot ’n Drop Prototypen namens Free Fall. Der Turm feierte 1997 auf der Regensburger Herbstdult Premiere und war sofort ein Publikumsmagnet. Der Turm hatte damals eine beachtliche Höhe von 55 Metern mit Krone und Fahnenmast. Das Goetzkes Turm nicht der einzige bleiben würde war klar und so holte sich Robrahn ein Jahr später (1998) ebenfalls einen Huss Shot ’n Drop namens

Hamburg, Sommerdom 2009

Countdown Robrahn

Schneider-PowerTower-Bahnhof-1998

Power Tower – Schneider

Countdown. Der Turm hatte eine ähnliche Ausstattung wie der Turm von Goetzke, der größte Unterschied waren andere Farben und eine andere Kasse. Während Robrahn eher im Norden unterwegs war, gastierte Goetzke mehr im Bayrischen raum, darunter auch Jährlich auf dem Münchner Oktoberfest. Das Frei Fall Türme ein Erfolg sind merkte Mitte 1998 auch die Familie Schneider, diese holte sich aber keinen Turm von Huss sondern den Power Tower (2 Auslieferung) von Mauer und Söhne aus München. Der Turm feierte auf der Frohnleichnamskirmes in Oberhausen Premiere. Leider tat sich die Familie Schneider mit dem Turm keinen gefallen, denn die Technik hatte andauernd ausfälle und machte bis 2001 nur Probleme. Allerdings waren Schneiders nicht die  einzigen die sich einen Maurer und Söhne Turm holten denn im selben Jahr holte sich der Schaustellerbetrieb Kinzler auch einen Power Tower (3 Auslieferung) mit dem Namen Kinzler-Tower. Der Turm feierte auf dem Canstatter Wasen Premiere und auch dort merkte  Kinzler  das der Turm Probleme macht und gab den Turm 2003 an Kipp aus Bonn ab.

Kipp reiste bis 2004 mit dem Turm unter dem Namen Freifallturm und Action Tower durch Deutschland, doch auch dort sorgte die fehlerhafte Technik für die Einlagerung bis heute. Im weiteren Verlauf war die Familie Schneider die bis 2001 mit dem Power Tower unterwegs war der nächste Schausteller mit einem neuen Turm. Der Power Tower 2 war eine neue überarbeitete Version des Hersteller Maurer und Söhne und ging 2002 in Deutschland auf Reise. Der Turm wurde besonders Gestaltet und ist bis heute ein echter Hingucker. Die Besonderheit bei diesem Turm ist das Aufzugsystem das den Turm in Sekunden Fallen und hochziehen lässt. Der Power Tower 2 hat in 2013 eine neue LED Beleuchtung erhalten.

Oldenburg, Kramermarkt 2008

Power Tower 2 Schneider

Bis 2009 gab es Turmtechnisch nicht viel neues zu berichten, bis schließlich bekannt wurde das Goetzke und Robrahn Ende 2009 Ihre Türme verkauften. Grund waren die hohen Betriebskosten, denn die Türme verbrauchten so viel Strom das teilweise ein Stromgenerator eingesetzt werden musste, um genug Strom zu erzeugen. Michael Goetzkes Tower steht bis heute in einem Ausländischem Freizeitpark und der Turm von  Rorbrahn reist unter dem Französischen Schausteller Fleur durch Frankreich. Alle paar Jahre steht der Countdown von Fluer noch auf Deutschen Festplätzen was die Kirmesfreunde sehr Freut.  

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Skyfall Goetzke

Auch andere Schausteller holten sich im Zeitraum wesentlich kleinere Türme, so gibt es unter anderem den Silberturm, Adrenalin, Supertower. Nach dem Verkauf von Goetzkes und Robrahns Towern war als einziger große Turm nur noch der Power Tower 2 übrig. doch das sollte sich 2013 ändern. Denn das Team vom Hersteller Funtime und Goetzke  arbeiteten bereits 2012 an einem neuen Turm der alles bisher dagewesene in den Schatten stellen sollte. Während alle nur Spekulierten wussten wenige bereits was die Fahrgäste und Kirmesszene erwartet. Auch die Familie Schneider staunte nicht schlecht als Goetzke seinen echten Freifallturm mit 80 Metern präsentiert. Der Bau des Turms wurde von vielen genaustens mit großem Intreresse verfolgt. Premiere feierte der Turm auf dem größten Volskfest der Welt, dem Oktoberfest. Der Turm wurde schlagartig zu Deutschlands Liebling und war überall in den Medien zu sehen.

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Mega King Tower Zinnecker

Es dauerte natürlich nicht lange und andere Schausteller kündigten ebenfalls Türme an. So z.B. Andreas Zinnecker mit seinem 80M hohen Mega King Tower und Schneider sogar mit einem 100M Turm namens Hangover The Tower von ABC Rides aus der Schweiz. Während Zinneckers Tower ausgeliefert wurde gab es bei von Schneiders selbst so hoch gelobten Tower Probleme. Der Hersteller ABC Rides konnte den Turm nicht fertigen da die Patentrechte die Goetzkes Funtime Turm hat die Firma daran hinderte. Es wurde aber bekannt das der Turm trotzdem von einem anderen Hersteller gebaut wird. Ende 2014 war es dann bekannt, es wird ein 80M hoher Turm wie von Zinnecker und Goetzke. Bevor allerdings Schneiders Turm gebaut wird wurde der Mega King Tower von Zinnecker  im November 2014 nach Mexico verkauft, der angekündigte neue Turm mit drehender Gondel wurde nie an Zinnecker ausgeliefert, sondern ging an den Wiener Prater wo die Firma Funtime den Turm selbst als Ausstellungsstück betreibt.

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Hangover Tower Schneider

Goetzke fertigte sich Inzwischen einen neuen Schriftzug an der mit mehr als 3000 Leds bestückt ist und das Eingangsportal des Skyfall erstklassig ziert. Mittlerweile sind wir bei 2015 angekommen und auch Schneiders Hangover Tower wird gefertigt. Der Turm bekommt laut Angaben des Herstellers einen 80 Meter hohen Gyro Drop Tower der aus verschiedenen höhen Fallen kann und einen Zusatzeffekt. Der Zusatzeffekt sind Luftdruck betriebene Knöpfe in den Sitzen die bei Bedienung leicht in die Hüften drücken. Viele Kimesfans sind Enttäuscht den der Angekündigte Turm ist es schon lange nicht mehr. Auch Schneider sollte sich eingestehen das die Konkurrenz deutlich zuvor gekommen ist. Ebenfalls lässt sich jetzt auch sagen wer der wahre Herr der Türme ist, den das ist ganz sicher nicht Schneider sondern Goetzke der mit seinem Free Fall begann, sich danach den 66 Meter hohen Rocket einmalig anfertigen ließ  und jetzt mit dem Skyfall auf reisen ist. Auch wenn oft behauptet wird das Schneider die Trends setzt so könnt Ihr nun selbst heraus lesen das es Goetzke war der den ersten Turm hatte und auch die Maßstäbe setz. Was natürlich nicht heißt das Schneider Hangover Turm schlecht ist, es ist eine tolle Weiterentwicklung allerdings nichts mehr neues. Trotzdem sind wir gespannt wenn der Turm nächste Woche Premiere feiert. Wie die Zukunft aussieht bleibt spannend und von Seiten Goetzke ist das letzte Wort noch lange nicht gesprochen. Denn auch am Skyfall wird sich noch etwas tun

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5. Funtime Skyfall im Wiener Prater

Der 5 Skyfall von Funtime steht nun auf dem Prater in Wien. Dieser Turm wurde gleichzeitig zum Hangover Tower gebaut und kann sich von unten bis oben durchgehend drehen,  hierbei handelt es sich um die eigentliche Auslieferung an Zinnecker . Auch die ehemaligen Zinneckerkassen die ja Funtime gehören sind im Prater installiert. Jingles und Soundbox sind ebenso im neuen Turm von Funtime verbaut. Der Turm hat seit 01.05. geöffnet.

Wissenswert ist auch das bereits der Mega King Tower von Zinnecker unter Regie von Funtime auf dem Prater stehen sollte, doch der Schausteller mietete sich die Anlage und ließ sie nach seinen wünschen bauen.

Bilder: Onride.de

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Ein XXL kommt selten allein…

Viele wissen ja, dass die XXL-Schaukel von Denies-Kipp nach der letzten Saison an die Firma Andreas Zinnecker aus Egglkofen verkauft wurde. Die Anlage wurde nun umgebaut, das Design wurde komplett überarbeitet und wird unter dem Namen“Best XXL Exclusive“ wieder auf Tour gehen. Lange ist es nun bekannt und man hatte kaum etwas mitbekommen. Doch heute sind die ersten Bilder aufgetaucht – ein dezentes, silbernes Design wird das Geschäft von Zinnecker dominieren, mit einigen Zier- und Dekoelementen in Farbe. Doch Zinnecker wäre nicht Zinnecker wäre das Geschäft nicht mit viel RGB-Led ausgestattet. Davon wird es ganz viel geben, u.a. an allen 4 Masten in den Dekoelementen als Rahmen oder an der Rückwand und Kasse.

Schön ist es allerdings, dass dieses mal die wahre Höhe von 45 Metern angegeben wird,  dafür hat das Geschäft jetzt eine Geschwindigkeit von angeblichen 126Km/h. Man scheint also zu lernen im Hause Zinnecker. Jetzt ist das Geschäft für seinen ersten Platz in Frankfurt am Main aufgefahren und wird dort sein erstes Gastspiel unter Zinnecker verrichten. Wir wünschen auch Zinnecker viel Erfolg mit dem Geschäft.

Übrigens werden wir in Würzburg einen Bericht mit vielen Detailbildern und Interview sowie Infos mitbringen.